Geht es dir auch so, dass du Süssigkeiten und Zucker kaum oder gar nicht widerstehen kannst?

Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn…

…es nicht zur Gewohnheit werden würde und wir dann auch noch äusserst ungünstige Kombinationen auswählen würden. Es wird dann auch meist nicht bloss zu viel Zucker gegessen, sondern wir ernähren uns generell nicht besonders gesund. Dies schwächt uns meist enorm in unserem körperlichen und psychischen Wohlbefinden, zusätzlich können Vital- und Nährstoffmängel entstehen und dadurch kann zum Beispiel unsere Stressresistenz sinken und wir schaffen ein Millieu in unserem Darm, indem chronische Entzündungen ein leichtes Spiel haben.

In stressreichen Zeiten sind wir doppelt herausgefordert, da Zucker in uns immer auch ein Belohnungs- und Glücksgefühl auslöst.

Nicht immer liegt es an der mangelnder Willenskraft

Wenn die grosse Lust nach dem Zucker steigt, muss dies nicht immer mit unserer Willenskraft zusammen hängen, sondern kann auch körperliche Ursachen haben oder/und vor allem mit unserer Darmflora zusammen hängen, welche in ein chronisches Ungleichgewicht geraten ist.

Die gute Nachricht

Wenn man nicht ständig Zucker isst, oft auf isolierte Kohlenhydrate auf dem Speiseplan setzt und auch auf geeignete Kombinationen achtet, ist dies für viele Menschen kein Problem. Meist wird der Zucker dann zum Problem, wenn Menschen Vorerkrankungen haben und an chronischen Entzündungen leiden.

Ich bin ich kein Freund der *extremen Sachen“- speziell was die Ernährung betrifft

Wir benötigen noch sehr selten Zucker, doch auch bei uns kommt mal ein Kuchen auf den Tisch.  Wenn wir Zucker essen, achten wir jedoch dabei auf ideale Kombinationen. Gerne verrate ich dir hier ein tolles Rezept von einem Schokoladen-Rote-Bete-Kuchen, das natürlich auch hervorragend schmeckt.  Die Rote-Bete harmoniert zudem wunderbar mit der schwarzer Schokolade.

Schokolade-Rote-Bete-KuchenSchokolade-Rote-Bete-Kuchen

150 g Dinkelvollkornmehl

4 g Backpulver

2 g Natron

100 g Vollrohrzucker

1 EL Carobpulver

70 g dunkle Kochschokolade

70 ml frische, selbstgemachte Mandelmilch (ungesüsst)*

6 EL Kokosfett (geschmolzen im Wasserbad)

140 g Rote-Bete (gekocht und in Würfel geschnitten)

25 ml Rote-Bete-Saft pur (ohne Zitrone, z.B. von Demeter)

etwas Kochbutter um die Form einzufetten.

*Mandeln über Nacht in wenig Wasser einlegen und am nächsten Morgen gut mit frischem Wasser spülen. Mit frischem Wasser in einen Hochleistungsmixer geben und schaumig mixen (geht ca. 1 Min.). Da die Mandelschale wertvolle Ballaststoffe enthält, welche wichtig für einen gesunden Darmtrakt sind, die Milch möglichst nicht durch ein Nusssieb absieben. Hier findest du mehr Info’s über Mandeln und eine Mandelmilch.

Zubereitung

1. Rote-Bete mit der Schale kochen. Das dauert ca. 30-35 Minuten.

2. Die Form mit Kochbutter einfetten.

3. Backofen vorheizen.

4. Kochschokolade in feine Stücke hacken und beiseite legen.

5. In einer Glasschüssel das Mehl, Backpulver, Natron,Carobpulver, der Zucker und die gehackte Kochschokolade gut mischen.

6. Rote- Bete schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer separaten Schüssel das geschmolzene Kokosfett mit der frischen Mandelmilch verrühren. Der Rote-Bete-Saft sowie die Rote-Bete-Würfel hinzugeben und gut vermengen.

7. Nach und nach die Flüssigkeit in die Mehlmischung geben und gut vermischen.

8. Augenblicklich in den Ofen schieben und backen.

Anstelle des Carobpulver kannst du auch Rohkost-Schokoladenpulver verwenden. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 35-40 Minuten backen.

Dazu passt:

Löwenzahnwurzelkaffee. Er ist eine wunderbare Alternative zu „normalem“ Kaffee. Man soll ihn ja sogar im Krieg als Ersatz getrunken haben. Löwenzahnwurzeln grabe ich im Herbst. Im Herbst enthalten sie mehr Inulin. Inulin wirkt präbiotisch, was unsere hilfreichen Bakterien im Darm nährt und somit dieser zur Erhaltung einer gesunden Darmflora beiträgt. Du siehst, also auch eine ideale Kombination mit Zucker, damit deine Darmflora nicht zu sehr geschwächt wird.

Auf Löwenzahn sollten wir bei einer Allergie auf Korbblütler, bei Gastritis, Magengeschwüren, Reizdarm oder bei einem Gallenblasenverschluss verzichten. Bei einer Fructose-Intoleranz vertragen wir (meist) auch Inulin schlecht.

Du möchtest weniger Zucker essen? Ganz auf Zucker verzichten?

Gerne begleite ich dich in meiner Ganzheitlichen Ernährungs- und Gesundheitsberatung. Ich zeige dir Wege, wie du sehr leicht und nachhaltig aus der Zuckerfalle rauskommen kannst.

Quelle Rezept: Das ursprüngliche Rezept stammt aus dem Kochbuch von Tibits. Das Rezept habe ich etwas abgeändert.