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Mandelmilch – eine gesunde Alternative

Eigentlich ist unter dem Begriff „Milch“ lediglich eine tierische Milch gemeint. Der Einfachheit halber nenne ich sie hier trotzdem Milch. Die tierische Milch vertragen immer mehr Menschen nicht mehr. Selbst Menschen, welche gar nicht an einer Lactose-Intoleranz, sondern auch an anderen Krankheiten leiden. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer davon ist sicherlich, dass tierische Milch zu einer starken Übersäuerung im Körper beiträgt (eine Übersäuerung natürlich im naturheilkundlichen Sinne). In unserer zivilisierten Welt, in der viele Faktoren bereits zu einer Übersäuerung führen, wird diese meist nicht noch zusätzlich vertragen. Doch so gibt es zahlreiche Alternativen, welche sogar richtig lecker schmecken und auch richtig gesund sind!

Mandeln sind ein Superfood und trumpfen mit ihrem ausserordentlichen Nähr- und Vitalstoffspektrum und haben viele positive Auswirkungen auf unseren Körper.

Mandeln eigenen sich hervorragend zur Diabetes-Prävention, sie stärken nachweislich unsere Knochen und sollten deshalb auch bei der Osteoporose-Vorsorge auf dem täglichen Speiseplan stehen. Auch zu einer Harmonsierung des Cholesterinspiegels können Mandeln beitragen.

Zudem wirken Mandeln prebiotisch. Regelmässig gegessen, sollen sie sogar nach neusten Erkenntnissen den Aufbau einer gesunden Darmflora fördern. Mandeln nähren unsere erwünschten Bakterien im Darm und stärken somit nachhaltig unser Immunsystem.

Am liebsten mag ich die selbstgemachte frische Mandelmilch, welche wirklich einfach herzustellen ist!

Und so geht’s:

Du benötigst:

1 Handvoll Bio-Mandeln mit Schale

ca. 0,5 Liter Wasser

ca. 3-4 Datteln oder etwas Dattelsirup

evtl. 1 Prise Salz

So bereitest du die Mandelmilch zu:

Lege die Mandeln über Nacht, jedoch mindestens für 8 h, in etwas Wasser ein. Am nächsten Morgen spüle die Mandeln mit frischem Wasser. Gib frisches Wasser hinzu. Entsteine die Datteln und gib diese ebenfalls hinzu. Mixe die Mandelmilch mit einem leistungsstarken Mixer ca. 1 Minute.

Du kannst nach Lust und Laune auch jeweils etwas Vanille oder Zimt beigeben! Ich persönlich mag auch zusätzlich etwas Kardamom.

Tipp:

Wenn du die Milch ca. 2 Tage gekühlt haltbar machen möchtest oder vielleicht auch lieber ganz sämig magst, kannst du sie einfach durch ein Nussbeutel absieben. Mit den Händen kannst du diesen jeweils kräftig auswringen! Falls du einen Dörrautomaten hast: Kannst du den Rest der Nüsse trocknen und als Mehl weiter verwenden. Achte jedoch darauf, dass die Mandeln wirklich gut getrocknet sind!

Ein Nussbeutel findest du zum Beispiel in einem Unverpackt-Laden.

Bonus-Tipp:

Wenn du die Milch (noch) sämiger möchtest, entferne am nächsten Morgen einfach die Schale an deinen Mandeln und mixe sie ohne Schale zu einer noch sämigeren Milch. Sie wird dadurch auch leicht süßer! So eignet sie sich auch besser für vegane Desserts.

Die schnelle Variante:

Anstelle der Mandeln, kannst du einfach Mandelmus nehmen (mit oder ohne Schale oder auch in roher Form). Mandelmus findest du in jedem Bioladen oder auch Reformhaus.

Die Mandelmilch passt:

zum Frühstücksmüsli, zu veganen Desserts, Smoothies, Smoothiebowls oder auch für Saucen und Suppen kannst du sie verwenden. Für Saucen und Suppen ​verwendest du sie einfach ohne Süssungsmittel.

Man gönnt sich ja sonst nichts

Um dir etwas Süsses und Leckeres zu gönnen kannst du die Mandelmilch auch ohne Datteln, doch mit etwas Carob- oder Rohkakaopulver und 1 KL Honig kurz erwärmen. Um die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs nicht zu zerstören, gibst du den Honig erst bei, wenn die Nussmilch nicht mehr so heiss ist.

Du leidest an Nahrungsmittelintoleranzen? Gerne unterstütze ich dich in meiner Ganzheitlichen Gesundheits- und Ernährungsberatung. Gerne kannst du deinen Termin auch online buchen!

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