Startseite » Archive für Rosmarie Gantenbein

Rosmarie Gantenbein

3 Tipps für einen erholsamen Schlaf

Schlafprobleme können mehrere Ursachen haben. Bei Frauen treten manchmal in den Wechseljahren vermehrt Schlafprobleme auf. Natürlich auch Stress, Ängste und übermäßige Sorgen führen zu einem nicht mehr erholsamen Schlaf. Auch wird immer wieder darüber diskutiert das Computer und Handy keinen guten Einfluss auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus ausüben, weshalb diese Geräte nicht ins Schlafzimmer gehören und wir abends möglichst nicht vor unserem Computer oder Handy sitzen sollten. Aber natürlich können auch andere Ursachen vorliegen für einen schlechten Schlaf.

Wie ich immer empfehle, gilt es in erster Linie natürlich die Ursache abzuklären und anzugehen.

Mein 1. Tipp: Eine Kräutermischung für Einschlafprobleme

Heilkräuter können uns in sehr vielen Situationen optimal unterstützen. Hier eine Kräutermischung, welche ich Menschen mit Schlafstörungen empfehlen kann:

je 20 g Orangenblüten

Schlüsselblumenblüten mit Kelch

Zitronenmelissenblätter

Eisenkrautblätter

Apfelschalen

sowie 1 g Goldmelissenblüten

Schlüsselblumen: Sie sind teilweise geschützt. Um auf Nummer sicher zu gehen, kaufe sie in deiner Drogerie oder Apotheke ein.

Diese Teemischung wirkt:

  • schlaffördernd
  • beruhigend
  • entspannend
  • Nerven stärkend
  • generell stärkend

Zubereitung:

Übergiesse 1 TL der Kräutermischung mit heissem, jedoch nicht mehr kochendem Wasser und lasse die Kräuter ca. 7-10 Minuten zugedeckt ziehen. Schluckweise und möglichst warm vor dem schlafen gehen trinken.

Beachte: Wenn du Medikamente einnehmen musst, vor allem blutverdünnende, blutdrucksenkende und Medikamente für die Schilddrüse sowie Hormone, bespreche diese Kräutermischung immer vorher mit deinem Arzt oder Heilpraktiker. Kräuter können immer Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben.

2. Schlafprobleme in den Wechseljahren einer Frau

Als Erstes möchte ich dazu sagen: Diese Veränderung der Frau, wird meist bei uns als etwas Negatives betrachtet. Was ich persönlich überhaupt nicht so sehe! Ich denke, dass eine Frau in diesen Jahren jeweils eine besondere Weisheit erlangt hat. Wenn Frauen älter werden, bleiben jedoch Schlacken vermehrt im Körper. Versuche dich regelmäßig mehr zu bewegen (am besten im Wald) und achte zudem hier besonders auf eine gesunde und natürliche Ernährung.

Außerdem kann als Unterstützung, wenn zusätzlich auch Ängste auftreten, die Schafgarbe, Achillea millefolium als Heilkraut weiter helfen. Die Schafgarbe ist für mich, wie wahrscheinlich für viele Kräutermenschen, eine meiner vielen Lieblingspflanzen. Sie hat zahlreiche positive Wirkungen auf unseren Organismus, dass ich sogar immer mal ein Buch über sie schreiben wollte.

Kennt man sich mit dem Sammeln von Heilkräuter aus, kann man sie im Moment überall auf Wiesen, Weges- und Feldränder finden. Achte auf naturbelassene Plätze.

Wer sie selber sammelt: Pflanzen sind auch immer Futter für unsere Insekten und Tiere, deshalb sammle sie lediglich an Plätzen, an denen Heilpflanzen zahlreich vorhanden sind und immer nur so viel, wie du wirklich benötigst! Auch sammle immer nur Pflanzen, welche du zu 100% bestimmen kannst. Man verwendet die getrockneten Blüten, welche in voller Blüte stehen, sowie die Blätter für einen Kräutertee.

Wer sich nicht mit Heilkräutern auskennt oder keine Lust hat sie selber zu sammeln, findet sie auch in Drogerien, Apotheken oder auch im Bioladen. Wichtig ist, auf eine biologische Qualität zu achten. Verwende Kräuter zudem stets in loser Form, um wirklich von den Wirkstoffen aus den Kräutern zu profitieren.

Eine Kur mit der Schafgarbe

Übergiesse 1 TL der Kräuter mit heissem, jedoch nicht mehr kochendem Wasser und lasse die Kräuter ca. 7-10 Minuten zugedeckt ziehen. Schluckweise und möglichst warm vor dem schlafen gehen trinken. Du brauchst hier etwas Geduld. Du solltest mindestens 6 Wochen lang jeden Abend eine Tasse trinken. Danach legst du eine Pause ein.

Natürlich gilt auch hier, wenn du Medikamente einnimmst, dies vorher mit deinem Arzt oder Heilpraktiker abzusprechen.

Tipp Nr. 3, Befreie dich von Genussgiften

Versuche dich von Genussgiften wie Alkohol und Tabak zu befreien. Vor allem abends, belastet Alkohol unnötig deine Leber. Tabak bringt uns alles andere als die gewünschte Ruhe. Inzwischen findest du viele Raucherentwöhungsprogramme, womit viele Menschen es geschafft haben, sich vom Rauchen zu verabschieden.

Meide zudem üppige Mahlzeiten abends. Sie liegen nur unnötig schwer im Magen. Auch kombinierte Lebensmittel wie Zucker und Getreide solltest du abends besser meiden, da diese Gärprozesse hervorrufen können. Langfristig fördern sie auch eine Dysbiose, führen also zu einem ungünstigen Millieu im Darm.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du mich für eine Einzelberatung kontaktieren.

Zudem ist immer auch auf ein ausgeglichenes Stressmanagement zu achten. Im Bioladen oder Internet findest du Angebote zu Yoga, Autogenes Training, verschiedenen Meditationen oder auch bei mir kannst du Einzelsitzungen und Kurse in der Tanztherapie besuchen. Meine Weiterbildungen in der Achtsamkeitspraxis und OI Organic Intelligence (i.A.) ermöglichen es mir inzwischen auch online zu arbeiten mit diesen Methoden.

Eine Mandelmilch ganz einfach selber herstellen

Gekaufte Produkte sind einfach nicht dasselbe, findest du nicht auch? Der Unterschied spürt man doch sehr deutlich! Eigentlich ist unter dem Begriff „Milch“ lediglich eine tierische Milch gemeint. Die tierische Milch vertragen immer mehr Menschen nicht mehr. Selbst Menschen, welche gar nicht an einer Lactose-Intoleranz, sondern auch an anderen Krankheiten leiden. Dafür gibt es einige Gründe. Einer davon ist sicherlich, dass tierische Milch zu einer starken Übersäuerung im Körper beiträgt (eine Übersäuerung ist hier natürlich im naturheilkundlichen Sinne gemeint). In unserer zivilisierten Welt, in der viele Faktoren bereits eher zu einer Übersäuerung führen, wird diese nicht noch zusätzlich vertragen. Doch so gibt es ja zahlreiche Alternativen, welche sogar richtig lecker schmecken und auch gesund sind!

Mandeln sind ein Superfood und trumpfen mit ihrem ausserordentlichen Nähr- und Vitalstoffspektrum und haben viele positive Auswirkungen auf unseren Körper.

Mandeln eigenen sich hervorragend zur Diabetes-Prävention, sie stärken nachweislich unsere Knochen und sollten deshalb auch bei der Osteoporose-Vorsorge auf dem täglichen Speiseplan stehen. Auch zu einer Harmonsierung des Cholesterinspiegels können Mandeln beitragen.

Zudem wirken Mandeln prebiotisch. Regelmässig gegessen, sollen sie sogar nach neusten Erkenntnissen den Aufbau einer gesunden Darmflora fördern. Mandeln nähren nämlich unsere erwünschten Darmbakterien in unserem Darm und stärken somit auch nachhaltig unser Immunsystem.

Am liebsten mag ich persönlich die selbstgemachte frische Mandelmilch, welche wirklich super einfach herzustellen ist!

So stellst du eine Mandelmilch ganz einfach selbst her:

Du benötigst:

1 Handvoll Bio-Mandeln mit Schale

ca. 0,5 Liter Wasser

ca. 3-4 Datteln oder etwas Dattelsirup

evtl. 1 Prise Salz

So bereitest du die Mandelmilch zu:

Lege die Mandeln über Nacht, aber mindestens für 8 h, in etwas Wasser ein. Am nächsten Morgen spüle die Mandeln gut mit frischem Wasser. Gib frisches Wasser hinzu. Entsteine die Datteln und gib diese ebenfalls hinzu. Mixe die Mandelmilch mit einem leistungsstarken Mixer ca. 1 Minute.

Du kannst nach Lust und Laune auch jeweils etwas Vanille oder Zimt beigeben! Ich persönlich mag zusätzlich Kardamom. Doch das ist nicht jedermanns Sache!

Tipp:

Wenn du die Milch ca. 2 Tage gekühlt haltbar machen möchtest oder vielleicht auch lieber ganz sämig magst, kannst du sie einfach durch ein Nussbeutel absieben. Mit den Händen kannst du diesen jeweils kräftig auswringen! Falls du einen Dörrautomaten hast: Kannst du den Rest der Nüsse trocknen und als Mehl weiter verwenden. Achte jedoch darauf, dass die Mandeln wirklich gut getrocknet sind!

Ein Nussbeutel findest du zum Beispiel in einem Unverpackt-Laden.

Bonus-Tipp:

Wenn du die Milch (noch) sämiger möchtest, entferne am nächsten Morgen einfach die Schale an deinen Mandeln und mixe sie ohne Schale zu einer Milch. Sie wird dadurch auch etwas süßer! So eignet sie sich auch besser für vegane Desserts.

Die schnelle Variante:

Anstelle der Mandeln, kannst du einfach Mandelmus nehmen (mit oder ohne Schale oder auch in roher Form). Mandelmus findest du in jedem Bioladen oder auch Reformhaus.

Die Mandelmilch kann Verwendung finden im…

Frühstücksmüsli, in veganen Desserts, Smoothies, Smoothiebowls oder auch für Saucen und Suppen kannst du sie verwenden. Für Saucen und Suppen verwendest du sie einfach ohne Süssungsmittel.

Ein negativer Punkt

Mandeln kommen leider von weiter her. Ich achte hier besonders darauf, dass diese aus biologischem Anbau stammen – doch dies tue ich eigentlich generell! Und ab und zu wechsle ich auch Mal mit einer selbst gemachten Hafermilch ab.

Man gönnt sich ja sonst nichts…

Um dir etwas Süsses und Leckeres zu gönnen kannst du die Mandelmilch auch ohne Datteln, doch mit etwas Carob- oder Rohkakaopulver und 1 KL Honig kurz erwärmen. Um die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs nicht zu zerstören, gibst du den Honig erst bei, wenn die Nussmilch nicht mehr so heiss ist.

Viele weitere Ideen und Rezepte kannst du in einer Einzelberatung bei mir haben! Gerne kannst du erstmals ein kostenloses Erstgespräch mit mir vereinbaren!