Schlafprobleme können verschiedene Ursachen haben. Schilddrüsenprobleme beispielsweise oder bei Frauen treten manchmal vermehrt auch in den Wechseljahren Schlafprobleme auf. Natürlich führen auch Stress, Ängste und übermäßige Sorgen zu einem nicht mehr erholsamen Schlaf. Es ist wichtig die Ursache abzuklären. Auch wissen wir, dass Computer und Handy keinen guten Einfluss auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus ausüben, weshalb diese Geräte nicht ins Schlafzimmer gehören und wir abends möglichst nicht vor dem Computer oder Handy sitzen sollten.

Tipp 1: Kräuter bei Schlafproblemen

Heilkräuter können uns in vielen Situationen unterstützen. Es müssen nicht immer gleich synthetische Medikamente sein. Diese bringen auch meist unseren Körper noch viel stärker durcheinander und wir wachen morgens zermürbt auf und haben Mühe wirklich richtig wach zu werden!

Eine Kräutermischung, welche ich Menschen mit Schlafstörungen empfehle:

20 g Orangenblüten

20 g Schlüsselblumenblüten mit Kelch

20 g Zitronenmelissenblätter

20 g Eisenkrautblätter

20 g Apfelschalen

1 g Goldmelissenblüten

Schlüsselblumen: Stehen unter Naturschutz und sollten deshalb nicht in der freien Natur gesammelt werden. Kaufe sie deshalb stets in einer Drogerie oder Apotheke ein!

Kräutermischung bei Schlafstörungen 

DIESE TEEMISCHUNG WIRKT:

  • schlaffördernd
  • beruhigend
  • entspannend
  • Nerven stärkend
  • generell stärkend

Zubereitung:

Übergiesse 1 TL der Kräutermischung mit heissem, jedoch nicht mehr kochendem Wasser und lasse die Kräuter ca. 7-10 Minuten zugedeckt ziehen. Schluckweise und möglichst warm vor dem schlafen gehen trinken.

Als 2. Möglichkeit kannst du dir auch ein Kräuterkissen herstellen, um besser zu schlafen. Du kannst dazu z.B. folgende getrockneten Kräuter verwenden: Beifusstriebspitzen, Lavendelblüten, Lindenblütenblätter oder auch Holunderblüten.

Einfach die getrockneten Kräuter in einen leeren Baumwollbezug füllen.

2. Schlafprobleme in den Wechseljahren einer Frau

Die Veränderung einer Frau betrachte ich nicht als etwas „Schlechtes“. Es ist lediglich eine Zeit der Veränderung, wie auch andere Phasen in unserem Leben. Das Leben ist in stetem Wandel. Wir sollten eher lernen bewusst Veränderungen anzunehmen in unserem Leben. Im Alter können wir von unserem Gelernten profitieren. Wenn Frauen älter werden, bleiben jedoch leider auch immer vermehrt Schlacken im Körper.

Wusstest du, dass bereits ab 37 Jahren sich unser Stoffwechsel enorm verändert?

Daher ist es wichtig:

  • uns viel mehr zu bewegen. Am besten eignen sich längere Aufenthalte im Wald.
  • auch müssen wir als Frau nun viel mehr darauf achten uns gesund zu ernähren.

Wenn nicht nur eine vermehrte Ansammlung von Schlacken unser Problem ist, sondern auch Ängste auftreten, kann uns die Schafgarbe, Achillea millefolium als Heilkraut helfen in dieser Zeit. Die Schafgarbe ist für mich (wie wahrscheinlich für viele Kräutermenschen) eine meiner Tausenden von Lieblingspflanzen! Sie ist eine Heilpflanze mit einem breiten Anwendungsgebiet und sollte mehr Beachtung kriegen. Doch hier ein paar Wirkungen von ihr.

Schafgarbe

Die Schafgarbe wirkt:

  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • stärkend auf unsere Verdauung
  • wirkt sehr gut bei Magenproblemen
  • ist ein wunderbares Lebermittel für die Frau
  • und soll sogar unsere Urverletzungen heilen können

Wusstest du, dass die Schafgarbe sogar mehr Bitterstoffe als der Löwenzahn enthält?

Wichtig ist bei Heilkräuter, dass man stets auf eine hohe biologische Qualität achten, um von den Wirkstoffen profitieren zu können und um unsere Natur zu schützen.

Falls du mehr über Heilpflanzen erfahren möchtest, kannst du dich für meinen Online-Kräuterkurs anmelden: https://www.naturkraftundtherapie.com/online-kraeuterkurs/

Tipp Nr. 3: Befreie dich von Genussgiften und sorge für mehr Ausgeglichenheit in deinem Leben

Versuche dich von Genussgiften wie Alkohol und Tabak zu befreien. Vor allem abends belastet Alkohol unnötig deine Leber. Tabak bringt uns alles andere als die gewünschte Ruhe. 

Meide abends üppige Mahlzeiten. Sie liegen schwer im Magen. Zudem sind ungünstige Lebensmittelkombinationen zu unterlassen, da diese langfristig eine Dysbiose – ein ungünstigen Millieu im Darm – fördern. Dazu berate ich dich gerne in meiner Ganzheitlichen Ernährungsberatung.